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joseph
brot vom pheinsten

Seit Anbeginn eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Joseph Brot und Martin Dvorak: Entwicklung eines kompromisslosen, souveränen und zeitgemäßen Auftritts für den Wiener Bio Bäcker Joseph. Die in Handarbeit und nach traditionellen Methoden gefertigten Produkte stehen im Mittelpunkt, das Design ist maximal reduziert – und überrascht dennoch auf ungewöhnliche Weise: durch charmante Sprüche und kleine Geschichten auf sämtlichen Kommunikationsmitteln. Ein ganzheitliches Branding, das sich massiv vom Mitbewerb unterscheidet und gerade deshalb viele Nachahmer gefunden hat, das allen Sinnen Freude macht und auch international für großes Aufsehen sorgt!

Übrigens: im Herbst 2015 haben wir das Design einem sanften Refreshment unterzogen. Wie das im Detail aussieht, sehen Sie → hier!

Projekt: Brand Design — Text: Werner Eisenbock / Jürgen Heel — Programmierung: Florian Bauer — Fotos: Cathrine Stukhard — Architektur: Thomas N Pauli — Jahr: 2009 bis 2014


Pressestimmen

Vom Pheinsten sind nicht nur Josephs Produkte, sondern auch das internationale Medien-Echo: Der renommierte Design-Blog The Cool Hunter präsentiert die Brotboutique als eine der schönsten weltweit. 

Der amerikanische Brand Identity Blog Dane Johnson Design schreibt „Joseph is an excellent case study in presenting an inspired brand. Website design, retail graphics, and packaging design all work together to convey a concept and create a brand experience that a mainstream competitor can’t touch” und „It’s not only geography that puts Joseph a world apart”.

Die Hamburger Innovationsagentur Sturm und Drang spricht von einer „gestalterischen Großtat” und einer „gelungenen Arbeit” sowie einem „ganzheitlichen Designkonzept, das die Markenwerte überzeugend in Szene setzt”. Und weiter: „Kompromisslosigkeit ist kennzeichnend für den Ansatz von Joseph Brot nicht nur bei der aufwendigen Produktion, sondern bei der Gestaltung der gesamten Marke.”

Erich Kocina schreibt in der Presse: „Der Slogan Brot vom Pheinsten verrät, dass die Brotboutique in der Innenstadt sehr auf ein hippes Image achtet.”

„Der PH-Wert ist hoch, in der Corporate Identity zieht sich das Joseph'sche PH durch alle Bereiche: Brot vom Pheinsten ist das Motto, und überhaupt soll in dem schmucken, hellen Geschäft [...] im ersten Wiener Bezirk alles vom Pheinsten sein.” meint das Presse Schaufenster.

Auch der Retail Design Blog berichtet über Joseph als eine der hinsichtlich Design gelungensten Bäckereien weltweit.

Das A la Carte Magazin schreibt bezugnehmend auf den Trend zum „kunsthandwerklichen Prestigewecken”: „[...] Das augenfälligste Beispiel ist da vermutlich Joseph Brot, das sich binnen kürzester Zeit vermittels einer Kombination von untadeliger Qualität und geradezu perfid zielgruppengenau zugeschnittenem Schlicht-und-Edel-Design als begehrter Lifestyle-Artikel etablieren konnte, sozusagen als das iPhone unter den Broten.”

Claudia Stöckl zitiert die Sprüche der Tragetaschen in ihrer Ö3-Sendung „Frühstück bei mir”, in der Josef Weghaupt zu Gast ist.

„Was wäre Wien ohne Melange? – fragt einer von Josephs Pappbechern, der wie die Mund-abwischen-oder-Tränen-trocknen-Serviette symptomatisch ist für eine gelungene Corporate Identity.” und „Auch beim Design wurden keine Mühen gescheut.” schreibt kuechenperlen.de

Der Blog medani.at schreibt: „Trotz der vielfältigen Informationen, ist diese äußerst ästhetische und sympathische Wiener Website der Bäckerei Joseph Brot [...] klar überschaubar. Die große gut gesetzte Typografie, die sich auf allen Seitenteilen als grafisches Kernelement durchzieht, gibt dabei auch hier Orientierung. Persönliche Atmosphäre schaffen auch die Hintergrundbilder, [...] die als Backgroundelemente jedem Teilbereich einen weiteren persönlichen Touch geben.”

Das deutsche Backjournal formuliert es so: „Die Aufwendigkeit und Liebe zum Detail, die schon in den Produkten und im Laden zu finden ist, spiegelt sich auch im Corporate Design wieder. Konsequent durchgesetzt wird hier vor allem das PH der Marke. Sei es nun Brot vom Pheinsten, phrisch oder auch phabelhaft. Und das, obwohl sich Josef Weghaupt doch mit einem F schreibt. „Das PH ist einfach international marktfähiger, außerdem ist es sehr einprägsam.” Einprägsam sind auch die Tüten für die Backwaren: „Hält länger als so manche Ehe in Hollywood.” oder „Reif wie George und knusprig wie Brad.” sind darauf zu lesen. Kein Wunder also, wenn solch eine Tüte in den Straßen Wiens für eine Werbung der ganz besonderen Art sorgt, die so schnell niemand mehr vergisst.”

Goodnight.at, das digitale Wiener Stadtmagazin schwärmt: „In der Brotmanufaktur Joseph – Brot vom Pheinsten beginnt der Einkauf mit einem guten Spruch. In der Naglergasse 9 im 1. Bezirk werden selbstbewusst die ‚besten Scheiben seit Falco’ angepriesen.”

Und der Designblog Klonblog meint: „‚Knusprig wie Brad’ – Vorlautes Branding für Wiener Bäckerei. In Wien gibt es gleich 3 Anlaufstellen, wenn man es richtig krachen lassen will. [...] Für das zeitgemäße Branding war Martin Dvorak zuständig, der das Design aufs Wesentlichste reduzierte. Im Vordergrund sollten schließlich Tradition, Handarbeit und die Produkte stehen. Trotzdem fällt der Look ins Auge und bleibt im Gedächtnis. Dafür sorgen nämliche charmante Sprüche und kleine Geschichten, die das Branding ganz klar von der Konkurrenz abheben.”

Packaging Design vom Pheinsten

Vom Pheinsten, was der Falter in einer Stilkritik schreibt: „Selten gerät Verpackungsdesign hierzulande so konsequent und schön.” und „Nirgends in Wien ist der Broterwerb so elegant wie bei Joseph in der Naglergasse.” Weiters erinnere „[...] die benutzte Typografie, fette, schwarze, serifenlose Großbuchstaben, an die bekannter Modelabels. An den Schriftzug von Helmut Lang, den von Tom Ford oder Chanel.”

Konkret auf die Milchflaschen bezogen ist laut Falter „Das Design [...] angenehm einfach und smart. Man sieht sogar die Milch durch die Klarglasflasche – keine Bildchen von angeblich glücklichen Kühen, keine Almen und grünen Wiesen – das sind die besten Aussichten! Bei diesem Look bekommt man Lust, direkt noch vorm Kühlschrank aus der Flasche zu trinken.”

Und der Lifestyle-Blog Liga Studios schreibt: „Josef Weghaupts Liebe zum Brot endet auf der Tüte. Von dieser lernen wir, warum Audrey bei Tiffany gefrühstückt hat – es gab noch keine Brotboutique. Hätte Capote sicherlich auch so gesehen.”